Wilhelm Morgner
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Biografie Wilhelm Morgners ©
1897 
Morgner besucht die evangelische Volksschule in Soest. Der regelmäßige Schulbesuch behagt dem Jungen nicht besonders, er streift lieber in den Gassen seiner Heimatstadt und auf den angrenzenden Feldern umher, als mit anderen Kindern zu spielen. Ein Farbkasten, den er von seiner Mutter geschenkt bekommen hatte (3), begeistert ihn derart, dass er alles in seiner Umgebung malt und die Schule nur noch als lästige Notwendigkeit betrachtet.

1900 
In Wilhelms Schulzeugnis des Sommerhalbjahres findet man in Zeichnen die Note „ziemlich gut“ sowie unter Bemerkung: „W. ist oft recht träumerisch!“ 

1901
Frau Morgner, die es gern sähe, wenn ihr Sohn Pfarrer würde, schickt den Jungen auf das Archigymnasium Soest.

1904
Erste erhaltene Skizzen in Skizzenbuch und Heften. Morgner zieht sich durch Zeichnungen und Karikaturen seiner Lehrer, die auch in den Folgejahren seiner Zeit am Archigymnasium entstehen, den Unmut der Konferenz und „barbarische Hiebe“ zu. 

(3)  s. Literatur: Knupp-Uhlenhaut 1984, Brief Morgners an Georg Tappert vom 23.10.1911.
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Großes Bild
Wilhelm Morgner (vordere Reihe, 2. von rechts) mit seiner Schulklasse, 1899
Aus dem Zeugnisheft Wilhelm Morgners, Sommerhalbjahr 1900